FAQs zu CUBUSAN

Antworten auf häufig gestellte Fragen

1. FAQs rundum den Raum

Die ideale Aufstellhöhe des CUBUSAN beträgt ca. 1 bis 2,5 Meter bis Aufstellniveau (Unterkante Gerät). Die Platzierung im Raum ist sekundär, jedoch wäre es empfehlenswert, das Gerät – sofern der nötige Sicherheitsabstand von 1m zum CUBUSAN gewährleistet werden kann – in der Mitte des zu schützenden Raumes aufzustellen.

Aufgrund der Strömung und der Diffusion des Plasmas in der Luft stellt sich pro CUBUSAN für einen Raum mit einem Volumen von max. 120m³ eine gleichmäßige Verteilung der Hydroxyl-Radikale nach ca. 15 Minuten ein. Der CUBUSAN sollte aber immer eine Stunde vor Betreten des Raumes durch mehrere Personen aktiviert sein.

Ja, bei hohen Räumen ist jedoch die Raumkubatur maßgebend für die Berechnung der nötigen Anzahl von CUBUSAN – z.B. CUBUSAN CP-120 (Raumvolumen / 120m³ (aufgerundet) = Anzahl der nötigen CUBUSAN CP-120). Bei großen, hohen Räumen mit Be-/Entlüftungsanlagen ist die Situation individuell zu bewerten und es sollte der Hersteller kontaktiert werden.

Die Ionen/Hydroxyl-Radikale haben einen Aktivitätszeitraum von bis zu einer Stunde.

2. FAQs rundum die Sicherheit

Beim Betreiben des CUBUSAN entsteht ein sehr geringer Ozonwert, der jedoch weit unter dem erlaubten Grenzwert liegt. Aus Sicherheitsgründen sollte bei längerem Aufenthalt von Personen dennoch ein Mindestabstand von einem Meter zum Gerät eingehalten werden. Dadurch ist gewährleistet, dass das geringe Restozon, das durch den CUBUSAN emittiert wird, so stark verdünnt ist, dass es keine Gefahr für Mensch u. Tier darstellt.

Nein, Hydroxyl-Radikale sind die “Waschmaschine” unserer Atmosphäre und sind z.B. neben einem Wasserfall mit Sonneneinstrahlung oder Gewitter in hoher Anzahl messbar vorhanden. Kaltes atmosphärisches Plasma, welches durch den CUBUSAN produziert wird, wird seit einigen Jahren auch sehr erfolgreich in der medizinischen Wundbehandlung eingesetzt.
Bei Zellen höherer Organismen (sogenannten Eucaryonten, zu welchen neben Pflanzen und Tieren auch der Mensch gehört) ist die Zellmembran in anderer Weise strukturiert. Das führt dazu, dass Hydroxyl-Radikale praktisch in keiner Weise eucaryontische Zellen nachteilig beeinflussen und die Exposition des Menschen gegenüber Hydroxyl-Radikalen als unbedenklich gilt.

Elektrische Maschinen bzw. Motoren können während des Betriebs als Nebenprodukt Ozon erzeugen (beispielsweise eine Transfertrommel in einem Kopierer). Die gemessenen Werte beim CUBUSAN liegen unmittelbar an der oberen Ausblasöffnung bei 0,01 – 0,04ppm, was als sehr gering bewertet werden kann. In einer Entfernung von 1m zum Gerät ist das Ozon so stark verdünnt, dass dieses nicht mehr nachgewiesen werden kann. Als Arbeitsplatzgrenzwert (MAK-Wert) ist in Österreich und Deutschland ein Tagesmittelwert von 0,10ppm vorgeschrieben.
Der gemessene Stickoxid (NOx) Wert in einem geschlossenen Raum liegt bei fortlaufendem Betrieb des CUBUSAN unterhalb der Messgrenze. Der EU Grenzwert liegt bei 40µg/m³.

Nein. Es wird eine hohe antimikrobielle Wirksamkeit beobachtet, gleichzeitig sind die Hydroxyl-Radikale für höhere Organismen und den Menschen aber in keiner Weise nachteilig. Sie zerfallen vielmehr durch Kontakt mit Zellen höherer Organismen katalytisch zu Wasser.

NEIN, der CUBUSAN muss als Ergänzung des gesamten Hygienekonzepts betrachtet werden. Sämtliche von der Regierung im jeweiligen Land gültigen Richtlinien und Bestimmungen zum Thema Hygiene sollen selbstverständlich weiter eingehalten werden. Also weiterhin Nieshygiene und Händewaschen, Abstand halten, Lüften usw.

3. FAQs rundum die Funktion

Ja, die Viren werden unabhängig von der Mutation durch Hydroxyl-Radikale neutralisiert.

Der Testkeim Enterococcus faecium wird von der DGHM (Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie) empfohlen und wird seit Jahrzehnten im Bereich der Desinfektionsanalyse eingesetzt, da er wesentlich resistenter als ein Großteil der bekannten Bakterien u. Viren ist und zudem gering humanpathogen (gefährlich für Menschen) agiert. Der Prüfkeim Enterococcus faecium ist daher stellvertretend für alle behüllten Viren u. Bakterien der Kategorien A+B* des RKI (Robert Koch Institut, DE) anzusehen.

Der Wirkungsgrad von bis zu 99,99% kann nur bei einer Raumtemperatur von 18-24°C und einer relativen Luftfeuchte von 30-60% erreicht werden. Es wird eine Mindestluftfeuchtigkeit (rel.) von 10% vorausgesetzt, damit Hydroxyl-Radikale in ausreichender Anzahl gebildet werden können. Das Raumvolumen von maximal 70m³ bei CUBUSAN CP-70 bzw. 120m³ bei CUBUSAN CP-120 darf nicht überschritten werden.

Reaktionen sind in einer absolut trockenen Luft limitiert, da zur Bildung von Hydroxyl-Radikalen ein Wasserdampfanteil notwendig ist.

Der CUBUSAN wirkt mit seiner STEREX-Plasmatechnologie nicht nur gegen behüllte Viren* u. Bakterien, sondern auch gegen Schimmelpilze u. Pollen und ist somit vor allem auch für Allergiker ein sehr nützliches Instrument zur Verbesserung der Lebensqualität.

Ja, die STEREX-Plasmatechnologie wird erfolgreich auch im Bereich DRYTECH von WINTERSTEIGER eingesetzt.Dort werden neben der Entkeimung auch stark störende Gerüche in kurzer Zeit sehr stark reduziert bzw. neutralisiert.

Hydroxyl-Radikale haben die Eigenschaft, nach längerer Beaufschlagung Kohlenwasserstoffe (z.B. Fettsäuren) zu zersetzen. Daher werden mit dem CUBUSAN nicht nur Gerüche sowie die Ursachen von Gerüchen (Ausscheidungen von Bakterien, welche durch die STEREX-Plasmatechnologie eliminiert werden) neutralisiert, sondern auch die Fettsäuren in den Aerosolen zersetzt.

Die Plasmaquelle unterliegt bei normaler Nutzung unter den vorgegebenen Bedingungen keiner Abnutzung.

Nein, vorausgesetzt das Gerät wird im Rahmen der vorgeschriebenen Umgebungsparameter betrieben.

NEIN, jedoch muss nach 25.000 Betriebsstunden eine Überprüfung des Geräts erfolgen, da es zu einer Verschmutzung der Plasmaquellekommen kann, die dann fachmännisch gereinigt werden muss. Bei einem täglichen 24 Stunden Dauerbetrieb entspricht das einer Laufzeit von knapp 3 Jahren oder bei Nutzung zu üblichen Bürozeiten einer Nutzung von ca. 7 Jahren.
Wird das Gerät anders als vorgeschrieben genutzt, beispielsweise in Räumen mit starker Verschmutzung, Insektenbefall, zu hoher Luftfeuchte oder sehr hoher Staubbelastung, muss das Gerät laufend auf die Plasmaleistung überprüft werden.